Entwicklung

Centaur-CPUs werden mit dem Augenmerk auf möglichst günstige Produktionskosten entwickelt. Um dies zu ermöglichen, ist es notwendig, die Die-Fläche möglichst klein zu halten. Dies hat zwangsläufig zur Folge, dass die Architektur sehr einfach gehalten werden muss. So werden auf große Mengen Logiktransistoren, wie z.B. für einen integrierten Memorycontroller oder HyperThreading, verzichtet. Da dies große Mengen Transistoren und somit Fläche spart, aber auch sehr teure Entwicklungsarbeit, wird auch der Preis nachhaltig gesenkt. So ergibt sich für diese Prozessoren ein hohes Preis/Leistungs/Stromverbrauchs-Verhältnis.

Esther (C5J)

Diese CPU wurde am 27. Mai 2005 offiziell vorgestellt und soll ab Mitte 2005 im Handel erhältlich sein. Genutzt werden soll die CPU hauptsächlich als Notebookprozessor und in Thin-Clients, PVRs und ähnlichem. Unklar ist momentan noch, für welchen Sockel und Chipsätze die CPU geeignet ist. VIA spricht herbei etwas nebulös nur von einem V4-Bus. Details werden in Kürze erwartet. Esther basiert grundsätzlich auf dem Nehemiah+ (C5P), wurde aber u.a. mit einer verbesserten PadLock-Engine ausgestattet. Außerdem wurde die Unterstützung von SSE2, SSE3 und dem NX-Bit integriert. Laut VIA soll Esther dank der Stromspartechnik PowerSaver 4.0 im Idle-Modus nur noch 0,1W verbrauchen und so eine bessere Energieeffizienz als Intels Pentium M besitzen.

Zukunft

VIA hat bereits im Jahr 2004 angekündigt, dass es eine Dual-Core-Version des C7 geben soll. Über den genauen Erscheinungstermin ist aber noch nichts näheres bekannt.

Modelldaten

Esther

 

Quelle: www.wikipedia.de


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Zuletzt geändert am: 18. Januar 2006