Früher gab es RAID-Systeme ausschließlich für den professionellen Serverbetrieb. Verwirklicht werden konnten solche Systeme auch nur mittels sehr teurer SCSI Controllern/Festplatten. Jedoch gibt es seit kurzem viele Mainboards die auf der Platine einen IDE-RAID-Controller (meist Promise) implementiert haben. 

Was versteht man genau unter dem Begriff RAID? 
Redundant Array of Inexpensive Disks
ist eine Anordnung von mehreren (günstigen) Festplatten, die sich fehlertolerant verhalten, d.h. auch bei Ausfällen soll das System unterbrechungsfrei weiterlaufen können.

Wer benötigt RAID?
RAID-Systeme werden überall dort benötigt, wo ein großer Datenbestand zu jedem Zeitpunkt ohne Unterbrechung verfügbar sein muss, oder wo eine hohe Datentransferrate benötigt wird. Potentielle Anwender sind die Mittel- und Großindustrie, wissenschaftliche Institute, Hochschulen und Behörden. Weitere Anwendungsgebiete liegen im Bereich der Videobe- und Videoverarbeitung.

 

Verschiedene RAID-Level werden dabei unterschieden:

  






















Weitere RAID-Level
Es gibt noch weitere RAID-Level, die jedoch stets Kombinationen der ersten RAID-Level sind. Meist handelt es sich dabei um herstellerspezifische RAID-Systeme.


Die unterschiedlichen Arten von RAID-Systemen


Geläufige Bezeichnungen zu RAID-Systemen

redundant
eine Komponente darf ausfallen, ohne das gesamte System zu beeinflussen

hot-swap
eine Komponente kann während des Betriebes ohne Ausschalten ausgewechselt werden

hot-spare
eine Komponente steht im System jederzeit zur Verfügung und wird im Fehlerfall aktiv

dediziert
fest zugewiesen

array
Verbund einzelner Festplatten

striping
"streifenweises" Verteilen der Datenblöcke

Die Bilder wurden freundlicherweise von der Fa. Advanced Computer & Network Corporation, USA zur Verfügung gestellt


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Zuletzt geändert am: 11. Januar 2002