Die Netzwerktechnologie ist eine Wissenschaft für sich - aber natürlich nicht unbegreifbar. Hier sind einmal die wichtigsten Begriffe zum Thema Netzwerk aufgeführt.


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ANALOG Charakterisiert im Gegensatz zu digital einen stetigen Bereich von z. B. Spannungs- oder Stromstärkewerten.
ANSI Abkürzung für American National Standards Institute. Die US-amerikanische Normierungsbehörde.
ANWENDUNGSPROTOKOLLE Die Anwendungsprotokolle gehören zu den Schichten -5 bis -7 des OSI-Referenzmodells. Ihre Aufgabe ist die Bereitstellung einer Schnittstelle für den Anwender.
API Abkürzung für Application Programming Interface eine Schnittstelle, die speziell für Anwendungsprogrammierer entwickelt wurde und Teil des Application Layers der OSI-Schicht -7 ist.
APPLE TALK AppleTalk bezeichnet eine Reihe von unterschiedlichen Protokollen. Dazu gehören das zur Peer-To-Peer-Kommunikation eingesetzte LocalTalk und das EtherTalk, die als Übertragungsprotokolle der OSI-Schicht -2 eingesetzt werden.
APPLICATION LAYER In der Anwendungsschicht, dem Application Layer, befinden sich alle Anwendungsprozesse.
ARCNET Eine Mischform aus Stern- und Bustopologie.
ASCII Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange.
ATM Abkürzung für Asynchronous Transfer Mode; ein zellenbasiertes Übertragungsprotokoll mit hoher Datentransferrate.
AUI-ANSCHLUSS Schnittstellen zur physikalischen Trennung von Transceiver und Gontrol1er im Thick Ethernet. Ein AUI-Kabel kann bis zu 50 Meter lang sein.

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BACKBONE Mit dem Backbone (engl., Rückgrat) eines Netzwerkes wird die Verbindung der Leistungskomponenten eines Netzwerkes, sowie der einzelnen Teilnetze eines sehr großen Netzwerkes bezeichnet.
BANDBREITE Die Bandbreite beschreibt den Frequenzbereich eines Datenübertragungskabels. Je größer die Bandbreite, desto mehr Informationen können in einer Zeiteinheit übertragen werden.
BASISBANDTECHNOLOGIE Bei der Basisbandübertragung steht der gesamte Frequenzbereich des Kabels allen angeschlossenen Endgeräten gleichermaßen zur Verfügung.
BAUD Maßeinheit für die Anzahl von Bits, die in einer Sekunde übertragen werden.
BAUMTOPOLOGIE Die Baum-Topologie, im Grunde eine Erweiterung der Stern-Topologie, besitzt eine hierarchische Struktur.
BEACONING Ein Verfahren, mit dem in einem Token Passing-Netzwerk ein schwerwiegender Fehler signalisiert wird.
B-ISDN Breitband-ISDN ist ein Standard für ein öffentliches High-Speed-Netz auf der Basis von ATM.
BIT Abkürzung für binary digit. Bezeichnung für die kleinste Darstellungseinheit für Daten in binärer Form. Ein Bit kann die binären Werte Null und Eins annehmen.
BNC-STECKER Anschlußstecker für ein Think-Ethernetkabel an Adapterkarten oder andere Komponenten.
BPs (BITS PER SECOND) Amerikanische Maßeinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit. In Deutschland: Bit/s Bit pro Sekunde
BREITBANDKABEL Breitbandkabel erlauben die Übertragung mehrerer Datenkanäle gleichzeitig über ein Medium.
BREITBANDTECHNOLOGIE Bei der Breitbandtechnologie können zu einem Zeitpunkt mehrere unterschiedliche Übertragungen über ein und dasselbe Kabel erfolgen
BRIDGE Eine Bridge (Brücke) verbindet zwei gleichartige lokale Netze oder zwei Netzsegmente miteinander. Bridges operieren auf Ebene 2 des ISO/OSI-Modells und sind von höheren Protokollen (ab Ebene 3) unabhängig.
BURSTINESS Der Burstiness einer variablen Datenrate ist das Verhältnis des Spitzenwerts der natürlichen Datenrate zu dem durchschnittlichen Wert der natürlichen Datenrate.
BROUTER Ein Brouter ist eine Kombination von Bridge und Router.
BUSTOPOLOGIE In einer Bus-Topologie liegen alle Knoten über Transceiver oder Steckerverbindungen angeschlossen an einem gemeinsamen Kabel.
BYTE Bezeichnung für die Zusammenfassung von acht Bits zu einer Speicherzelle.

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CCITT Abkürzung für Comitè Consultatif Internationale de Tèlègraphie et Tèlèphonie.
CLIENT Eine Arbeitsstation im Netzwerk.
CLIENT / SERVER Beim Client/Server-Modell wird die Rechenleistung auf das gesamte Netz verteilt.
Client-Server-Architektur Verteilung der Rechen- und Speicherleistung auf das gesamte Netzwerk
CRC Abkürzung für Cyclic Redundancy Check; beschreibt ein Sicherungsverfahren, in dem eine mathematische, auf der Polynomrechnung basierende Vorschrift eine Prüfsumme über eine größere Anzahl von Bits berechnet wird.
CSMA/CD Bei CSMA/CD handelt es sich um ein nichtdeterministisches Zugriffsverfahren, welches primär bei Busnetzen im Ethernet-Bereich eingesetzt wird.

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DÄMPFUNG Das räumliche oder zeitliche Abklingen von Schwingungen oder Wellen.
DATA - FRAME Daten, die von der OSI-Schicht -1 auf der Schicht -2 empfangen werden, werden hier zu dato frames zusammengefaßt.
DATA - LINK - LAYER Die Aufgaben des Data Link Layer sind die Absicherung der einzelnen Datenbits und die Ermöglichung einer Adressierung unterschiedlicher Netzwerkknoten.
DATEN Daten sind an einen Datenträger gebundene, kodierte Informationen. Sie liegen normalerweise in Form von Zeichen/Zeichenkombinationen vor, z. B. im ASCII-Code.
DATEN- UND INFORMATIONSVERARBEITUNG Die Daten- bzw. Informationsverarbeitung begreifen wir als zielgerechte Verknüpfung von Teilinformationen sowie deren Aufbereitung und damit Darstellung von Information.
DATENPAKET Das Datenpaket ist Teil einer Information.
DEZENTRALES KONZEPT Rechen- und Speicherleistung verteilen sich auf verschiedene Systeme.
DHCP Abkürzung für Dynamic Host Configuration Protocol, ermöglicht einem Rost beim Start des TCP/IP, zuerst nach einer freien IP-Adresse zu fragen.
DIFFUSIONSNETZ In einem Diffusionsnetz sind alle Stationen an ein gemeinsames Medium angeschlossen. Gesendete Nachrichten breiten sich im gesamten Netz aus.
DIGITAL Eigenschaften eines Elements, nur diskrete, d. h. nicht stetig veränderbare Werte annehmen zu können. Die digitale Übertragung von Daten z. B. erfolgt über genau zwei Zustände, die als Null (0) und Eins (1) definiert werden.
DISPERSION Mit Dispersion wird die zeitliche Differenz der Laufzeiten mehrerer Lichtstrahlen mit unterschiedlichen Einfallswinkeln in einer Glasfaser bezeichnet.
DIX-STECKER Steckerverbindungen, die nach seinen Entwicklern Digital, Intel und Xerox benannt wurden.
DOWNSIZING Übergang von großrechnerbasierten Anwendungen zu PC- oder PC-Netzwerk-basierten; wird heute Rightsizing genannt.
DRAHTLOSES NETZ Der Kommunikationsweg zwischen den einzelnen Knoten ist in einem drahtlosen Netz körperlich nicht greifbar.
DUPLEX Bidirektionale Kommunikationsmethode, die gleichzeitige Datentransfers in beide Richtungen zuläßt. Statt des Begriffs Duplex wird auch der Begriff Voll-Duplex verwendet.

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ETHERNET Ein Basisbandnetz mit Bus-Topologie, das je nach Verkabelungsart zwischen Thick bzw. Think Ethernet differenziert wird.

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FDDI Abkürzung für Fiber Distributed Data Interface, das physikalisch mit Hilfe von Lichtwellenleitern auf der Basis eines doppelten Ringes aufgebaut wird.
FILE-SERVER-ARCHITEKTUR Der Server stellt lediglich ein Speichermedium zur Verfügung, die Rechenleistung übernimmt eine »intelligente« Arbeitsstation.
FLUSSKONTROLLE Die Flußkontrolle, engl. flow control, reguliert die Datenübertragung mit Endgeräten unterschiedlicher Datenübertragungsgeschwindigkeiten.
FRAME Ein Frame ist ein Datenpaket der OSI-Schicht -2, das auf der OSI-Schicht -1 über ein Netz versendet wird.
FREQUENZMULTIPLEXING Bei dieser Form des Multiplexings wird die Aufteilung einer Verbindung durch ein Frequenzteilungsverfahren realisiert. Jedem Nutzer steht hier ein bestimmtes Frequenzband der Leitung zur Verfügung.
FTP Abkürzung für File Transfer Protocol; ein Programm, das auf das Transmission Control Protocol (TCP) aufsetzt.

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GATEWAY Ein Gateway, in der Regel eine Kombination aus Hard- und Software-Bestandteilen, ermöglicht die Kommunikation zwischen heterogenen Rechnerwelten. Es konvertiert bis zu sieben Schichten des ISO/OSI-Modells.
GIGABYTE Entspricht exakt =1.073.741.824 Bytes
GLASFASER Glasfaser ist ein meist aus Glas bestehender optischer Wellenleiter zur Fortleitung von Licht über große Entfernungen.

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HDLC Abkürzung für High Data Link Control; ein Übertragungsprotokoll, das OSI-Schicht -2 beschreibt und in einer Reihe von WAN-Systemen eingesetzt wird.
HERTZ Hertz ist die Maßeinheit, angegeben in Hz, für Signalschwingungen pro Sekunde, benannt nach dem deutschen Physiker H. Hertz.
HETEROGENE VERNETZUNG Vernetzung von Computern mit verschiedenen Betriebssystemen (wie UNIX, Apple Macintosh, DOS, Windows) und/oder verschiedenen eingesetzten Netzwerkprotokollen.
HOMOGENE VERNETZUNG Vernetzung von Computern, die auf demselben Betriebssystem basieren oder dieselben Netzwerkprotokolle einsetzen.
HTTP Abkürzung für Hypertext Transport Protocol; beschreibt die Methode mit der WWW-Seiten über das Netz versendet werden,
HUB Ein Hub ist ein zentraler Verteiler, an den sternförmig LAN-Stationen angeschlossen werden. Je nach Repeaterleistung und Anzahl der Anschlüsse wird zwischen aktiven und passiven Hubs unterschieden.

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INFORMATION Information ist die zweckgebundene Kenntnis bestimmter Sachverhalte.
IP Abkürzung für das Internet Protocol, dessen Hauptaufgabe das Routing, also die Suche des idealen Weges, zwischen den zwei Stationen im Netz ist.
IPX/SPX Abkürzung für Internetwork Packet Exchange/Sequenced Packet Exchange, das Standardprotokoll in Novell-Netzwerken.
ISDN Abkürzung für Integrated Services Digital Network; ein digital arbeitendes Datennetz, das eine Vielzahl von Kommunikationsdiensten mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit ermöglicht.
ISO Abkürzung für International Standards Organization; Internationales Normierungsgremium zur Festlegung technischer Standards.

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KEY Schlüssel, sogenannte keys, werden in Verschlüsselungsverfahren eingesetzt.
KILO (K) Bedeutet eintausend und wird als Vorsatzzeichen für diverse Einheiten verwendet.
KILOBIT (KBIT) Entspricht 1024 Bits.
KILOBYTE (KByte) Entspricht 1024 Bytes.
KNOTEN Als Netzwerkknoten bezeichnen wir ein speziell für die Vermittlung und Übertragung von Daten entwickeltes Datenverarbeitungssystem.
KOAXIALKABEL Ein Koaxialkabel besteht aus einem Innenleiter, meist Kupfer, einer isolierenden Hülle, z. B. Keramik, und einem Außenleiter.
KOMMUNIKATION Als Kommunikation bezeichnen wir den Austausch von Informationen zwischen den Einheiten eines arbeitsteiligen Systems.

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LAN Abkürzung für Local Area Network; Netzverbund, der rechtlich unter der Kontrolle des Benutzers steht und räumlich auf ein (Büro-) Gebäude bzw. (Firmen-) Gelände begrenzt ist. Die bekanntesten LANs sind Ethernet, Token Ring und Arcnet. Sie arbeiten mit verschiedenen Zugriffsprotokollen auf unterschiedlichen Topologien.
LEITUNGS-SPLITTER Komponente, die ein elektrisches oder optisches Signal von einem Eingang auf mehrere Ausgänge ohne deren Interpretation dupliziert.
LICHTWELLENLEITER (LWL) Physikalische Verbindung, bei der die Signale mittels Lichtimpulsen in einer Glasfaser übertragen werden.
LLC SUBLAYER Abkürzung für Logical Link Control Sublayer; nimmt funktionell die Auf gaben eines OSI -2-Elements wahr, also primär die Fehlererkennung und -behebung.
LOCALTALK LocalTalk wird als Übertragungsprotokoll der OSI-Schicht -2 in APPLE-Netzwerken eingesetzt.
LOST TOKEN Ein verlorengegangener Token im Token Ring, der mittels Monitor entfernt wird.

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MAC ADRESSE

Abkürzung für Media Access Control Address, die zur eindeutigen Bezeichnung einer Hardware, z. B. einer Netzwerkkarte, eingesetzt wird.

MAN

Abkürzung für Metropolitan Area Network, ein öffentliches Netzwerk, das auf einen Stadtbereich begrenzt ist.

MANCHESTERKODIERUNG

Ein Signalisierungsverfahren, bei dem die einzelnen Bits mit Hilfe eines Flankenwechsels dargestellt werden.

MASCHENNETZ

In einem Maschennetz sind die Netzknoten über Punkt-zu-Punkt-Verbindungen miteinander verknüpft. Durch redundante Verbindungsmöglichkeiten ermöglicht sich eine Vermaschung.

MAU

Abkürzung für Media Attachment Unit; eine Komponente, die den physikalischen Anschluß an ein Netzwerkmedium ermöglicht.

MBIT

Entspricht 1073741824 Bits.

MBPs

Abkürzung für Megabits Per Second; Amerikanische Maßeinheit für Daten-Übertragungsgeschwindigkeit. In Deutschland: Mbit/s = Megabits pro Sekunde.

M EGABYTE

Entspricht 1073741824 Bytes.

MODE

Lichtstrahl, der mit einem bestimmten Einfallswinkel via Reflektion übertragen wird.

MULTIPLEXER (MUX)

Eine Art Verteiler, der die Mehrfachnutzung einer Leitung durch mehrere Anwender steuert.

MULTIPLEXING

Konzept für die Mehrfachnutzung eines Verbindungsweges für mehrere Anwender. Man unterscheidet primär Zeit- und Frequenzmultiplexing.

MULTIPROTOKOLL-ROUTER

Spezieller Router, der die Umsetzung von unterschiedlichen Netzwerkprotokollen (z. B. TCP/IP <-> IPX/SPX) ermöglicht, soweit dieses möglich ist.

MULTITASKING

Die Fähigkeit eines Betriebsystems, mehrere Prozesse zeitgleich zu bearbeiten.


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NET BEUI

Abkürzung für NetBIOS Extended User Interface, stellt ein einfaches LAN Transportprotokoll dar, das in Microsoft Netzwerken genutzt wird.

NET BIOS

Abkürzung für Network Basic Input Output System.

NETZWERK

Zwei oder mehr Computer, die über ein Kommunikationshilfsmittel miteinander verbunden sind.

NETZWERKKARTE

Eine Erweiterungskarte, die es erlaubt, einen Computer mit einem LAN zu verbinden.

NUKEM SUBLAYER

Abkürzung für Network User Keybased Encoding Mode Sublayer; ein Protokoll der Präsentationsschicht.


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ODI

Abkürzung für Open Data Link Interface; eine Novell-Spezifikation für die Entwicklung von Netzwerkkartentreibern.

OSI-REFERENZMODELL

Abkürzung für Open System Interconnection; unterteilt ein Kommunikationssystem in insgesamt 7 Schichten, wobei zwei große Gruppen — die transportorientierten (1-4) und die anwendungsorientierten (5-7) — unterschieden werden. Jede Schicht ist mit spezifischen Aufgaben betraut.


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PAD

Ein System, das Daten in Pakete zerlegt und wieder zu Daten zusammensetzt.

PAKETVERMITTLUNG

Das Prinzip der Paketvermittlung basiert auf einer Zerlegung der Nachrichten in kleine Datenpakete, die unabhängig voneinander über das Netz geschickt werden können.

PARITATSPRÜFUNG

Ein einfaches Fehlererkennungsverfahren zur Absicherung einer asynchronen Datenübertragung.

PEER-TO-PEER-NETZWERK

Beim Peer-to-Peer-Konzept übernehmen die einzelnen Knoten des Netzwerkes sowohl Client- als auch Serverfunktionen.

PHYSICAL LAYER

Die Aufgabe des Physical Layer (Bitübertragungsschicht / OSI-Schicht-1) besteht in der Übertragung digitaler Zustände über einen physikalischen Übermittlungsabschnitt (z. B. Kabel).

PRESENTATION LAYER

Der Präsentation Layer (Darstellungsschicht — OSI-Schicht -6) setzt das System in den Stand, gemeinsame Datendarstellung (z. B. Darstellung von Zeichen, Integer, Floating-Point-Zahlen, etc.) und Dateistrukturen festzulegen

PROTOKOLL

Unter einem Protokoll versteht man eine Vereinbarung auf allgemein verständliche Vorschriften für eine Kommunikation.

PUNKT-ZU-PUNKT-VERBINDUNG
(POINT TO POINT)

Eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung ist eine Einzelverbindung zwischen zwei Datenstationen mit einer Übertragungsleitung.


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REPEATER

Ein Repeater ist ein Signalverstärker.

REQUESTER

Der Requester stellt die Benutzerschnittstelle für Anfragen an das Netzwerk — eine Softwarekomponente.

RIGHTSIZING

Einbindung des Großrechners in eine Client-Server-Architektur, früher Downsizing genannt.

RINGLEITUNGSVERTEILER

Zentrale Komponente innerhalb eines sternförmig verkabelten Token-Ringes zur Steuerung der Kopplung der Netzwerkknoten; auch MAU (Media Accessment Unit) genannt.

RINGTOPOLOGIE

Innerhalb der Ringtopologie hat jeder Netzwerkknoten einen definierten Vorgänger und Nachfolger. Der Datentransport findet in einer bestimmten Richtung von Knoten zu Knoten statt.

RJ-11

Abkürzung für Registered Jack; zu deutsch »Westernstecker«, Bezeichnung für ein vieradriges Twisted-Pair-Verbindungssystem, wie es beim Telefon in den USA eingesetzt wird.

RJ-45

Abkürzung für Registered Jack; ein achtadriges Twisted-Pair-Verbindungssystem bei ISDN und der tertiären Verkabelung.

ROUTER

Verbindet zwei möglicherweise unterschiedliche Netzwerke, z. B. ein Ethernet- oder auch ein Token-Ring-LAN.


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SAP

Abkürzung für Server Advertising Protocol, dessen Aufgabe die Bekanntmachung von Serverdiensten in einem Novell Netzwerk ist. Auch Abkürzung für Service Access Point, Anknüpfungspunkte, die OSIkonforme Komponenten bilden.

SESSION LAYER

Der Session Layer (Kommunikationsschicht — OSI-Schicht -5) ermöglicht den Kommunikationskontakt zweier Anwendungsinstanzen.

SHIELDED TWISTED PAIR

Ein abgeschirmtes, verdrilltes, mehradriges Kabel.

SNA

Abkürzung für Systems Network Architecture; Teil der IBM-Strategie SAA und umfaßt alle 7 OSI-Schichten.

SOFTWARE

Menge der Programme, die auf einem Rechner ablaufen.

SONET

Abkürzung für Synchronous Optical Network; ein ANSI-Standard für den Aufbau von öffentlichen Glasfasernetzen mit Übertragungsraten im Gigabit-Bereich.

SPANNING TREE ALGORITHM

Ein Verfahren zur Auffindung und Vermeidung von doppelten Wegen in einem durch Bridges verbundenen Netzwerk.

Sterntopologie

Innerhalb der Stern-Topologie sind die Arbeitsstationen (Knoten) über einen zentralen Knoten verbunden. Als Knoten dient die Datenverarbeitungsanlage oder ein reiner Vermittlungsknoten.

SYNCHRONE DATENÜBERTRAGUNG

Bei der synchronen Datenübertragung wird der Takt aus dem Signal gewonnen.


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TAKT

Ein wiederkehrendes Signal.

TCP/IP

Abkürzung für Transmission Control Protocol / Internet Protocol; bildet als Transportprotokoll die Basis für das Internet.

TERMINATOR

Ein Abschlußwiderstand, der die Signalreflexion an den Kabelenden eines Diffusionsnetzes verhindert.

TOKEN Bus

Ein LAN, das physikalisch einen Bus, topologisch einen Ring darstellt und mit einem Token-Passing-Zugangsverfahren arbeitet.

TOKEN PASSING

Die Sendeberechtigung wird mittels eines speziellen Bitmusters (Token) vergeben.

TOKEN RING

Ein LAN, das physikalisch einen Stern, topologisch einen Ring darstellt und mit einem Token-Passing-Zugangsverfahren arbeitet.

TOPOLOGIE

Die Topologie beschreibt den physikalischen Aufbau des Netzes, d. h., die Verbindung der Netzwerkknoten untereinander.

TRANSCEIVER

Sende- und Empfangseinrichtung in Ethernet-LANs für den Zugang zum Übertragungskabel.

TRANSPORTORIENTIERTE SCHICHT

Die transportorientierten Schichten umfassen die OSI-Schichten -1 bis -4.

TWISTED PAIR KABEL

Beim Twisted Pair werden jeweils zwei Leiter paarweise miteinander verdrillt.


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UNSHIELDED TWISTED PAIR (UTP)

Ein nicht abgeschirmtes, verdrilltes, mehradriges Kabel.


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VAMPIRKLEMME

Die Vampirklemme sitzt auf dem Transceiver und hat Dorne, welche die schützende Isolation des Mediums durchstoßen und so den Direktkontakt zu den Leitern herstellen.

VERBINDUNG

Unter einer Verbindung verstehen wir die physikalische Verknüpfung zwischen Knoten in einem Netzwerk. Die meisten Knoten sind über Kabel miteinander verbunden. Daneben existieren weitere, drahtlose Verbindungsarten.


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WAN

Abkürzung für Wide Area Network, bezeichnet eine Netzkategorie für ein öffentliches Netzwerk, dessen Ausdehnung weltumspannend sein kann.


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X.25

X.25 ist ein Standard der ITU für öffentliche Paketnetze wie z. B. Datex-P.


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ZEITMULTIPLEXING

Bei dieser Form des Multiplexings wird die Aufteilung einer Verbindung durch ein Zeitverfahren realisiert. Jedem Nutzer steht hier die gesamte Bandbreite der Leitung für einen definierten Zeitabschnitt zur Verfügung.

ZONES

Eine Zone bezeichnet Teilnetze in einem Appletalk-basierten Netzwerk.


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Zuletzt geändert am: 26. Juni 2011