Der Pentium ist ein 1993 von Intel vorgestellter Prozessor. Er war der Nachfolger der erfolgreichen i486-CPU-Baureihe aus demselben Hause. Als die CPU angekündigt wurde, rechnete die Fachwelt mit der Fortsetzung des bis dahin üblichen Namensschemas bei x86-Prozessoren. Demnach hätte die CPU 80586 oder kurz i586 heißen müssen. Ende 1992 ließ Intel dann aber verlauten, dass die zur CeBIT 1993 angekündigte CPU den Namen Pentium tragen solle. Pente (πέντε) – das griechische Wort für fünf – sollte nun der fünften x86-Generation aus dem Hause Intel den Namen geben.

Intel begründete diesen Schritt mit der Unmöglichkeit, Zahlen markenrechtlich schützen zu lassen. Bei den i486-Prozessoren hatte Intel zu spüren bekommen, was es bedeuten kann, wenn die Konkurrenz wie z.B. Cyrix den gleichen Namen verwenden darf wie das Original. Wahrscheinlich wollte man diesen Fehler nicht noch einmal machen.

Die Familie der Pentium-Prozessoren

Pentium sollte dann aber nicht nur die fünfte, sondern auch die sechste und siebte x86-Generation aus dem Hause Intel heißen. Heute trägt eine ganze Prozessor-Dynastie diesen Namen. Dem Pentium folgten der Pentium Pro, der Pentium II, Pentium III, Pentium 4, Pentium M, Pentium D und der Pentium Dual-Core. Obwohl diese Prozessoren außer dem Befehlssatz kaum Gemeinsamkeiten mit dem ersten Pentium haben, tragen sie seinen Namen.

Von vielen Leuten wurde der Name Pentium deshalb synonym zum aktuellen Pentium-Prozessor benutzt, was eine begriffliche Abgrenzung vom ursprünglichen Pentium manchmal nicht ganz einfach macht. Aus diesem Grund hat sich für die erste Pentium-Familie später auch die Bezeichnung Pentium-1 eingebürgert, obwohl Intel ihn nie so bezeichnet hat.

 

Quelle: www.wikipedia.de


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Zuletzt geändert am: 20. Februar 2009