Der Prozessor Duron von AMD ist eine marktpolitisch im Low-Cost-Segment angesiedelte Version des höherwertigen Athlon.

Während es vom Athlon auch frühe Varianten für den so genannten Slot A gab, wurde der Duron bisher stets als CPGA für den Sockel 462 (auch Sockel A genannt) angeboten.

Der Name Duron (abgeleitet von lateinisch durus, deutsch hart, ausdauernd) sollte auf die Dauerhaftigkeit des Produktes anspielen, die sich bis heute durchaus bestätigt hat. Der Prozessor gilt als Konkurrenzprodukt zum Celeron der Firma Intel, die ihren Prozessor im gleichen Segment anbietet.

Die ersten Durons mit den Entwicklungsnamen "Spitfire" und "Morgan" wurden in 0,18µm Technik gefertigt und stammten direkt vom Athlon "Thunderbird" bzw Athlon-XP "Palomino" ab, unterschieden sich aber durch physisch nur 64 KB vorhandenen L2-Cache (geringere Herstellungskosten). Diese Prozessoren waren bis 1.300MHz erhältlich, immer gepaart mit einem FSB von 100 MHz.

Die aktuellen Modelle namens "Applebred" sind in 0,13µm gefertigt und mit 133 Mhz FSB und Taktfrequenzen bis 1.800 Mhz erhältlich. Die technische Basis ist hier der Athlon-XP "T-Bred A/B" mit physisch vorhandenen 256 KB L2-Cache, der aber bis auf 64 KB deaktiviert ist, wodurch auch im Bereich des L2-Cache fehlerhafte Athlon-XP als Duron mit einwandfreiem L2-Cache noch verkauft werden konnten. Gemeinsam ist allen Durons die L1-Cache-Größe von 128 KB und die L2-Cache-Größe von 64 kB on-Die während die Athlons generell mit L2-Caches von 256 oder 512 KB ausgestattet sind.

Einige Exemplare (Baureihen) des Duron ließen sich durch schrittweise Erhöhung des FSB und einfache Veränderung des Multiplikators (Bleistifttrick, siehe die vier Bleistiftstriche in der oberen rechten Ecke auf dem Bild, grüner Pfeil) recht weit übertakten.

Nachfolger des Durons ist der Sempron.

Quelle: www.wikipedia.de


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Zuletzt geändert am: 21. Februar 2010